Ich arbeite sowohl mit Gruppen als auch im Einzelsetting mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.


Mein gestalttherapeutischer Hintergrund sowie meine persönliche Lebenserfahrung prägen meine Haltung und leiten mich in meiner Arbeit.


Doch was ist Gestalttherapie?


Die gestalttherapeutische Beziehung ist respektvoll und findet auf Augenhöhe statt.
Die Themen des Klienten werden möglichst ohne Interpretation und Bewertung betrachtet.
Bewertungen kategorisieren, vergleichen, wirken oft selbstabwertend und führen uns weg von unserem Erleben.

Interpretationen von Seiten des Therapeuten werden aus unserer Sicht der Individualität und Komplexität eines Menschen nicht gerecht und sind in der gestalttherapeutischen Beziehung nicht zielführend.


Der Begriff "Gestalt" hat seinen Ursprung in der Gestaltpsychologie und hat nichts mit gestalten oder basteln zu tun.

Der Begriff "Gestalt" bezeichnet das Thema, das für einen Menschen gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.


Der gestalttherapeutische Ansatz hat ein Wachstum der Persönlichkeit zum Ziel.

Es geht darum, die Selbstwahrnehmung zu steigern und die eigenen Kompetenzen zu stärken.

Der Gestalttherapeut sieht sich in diesem Prozess als Begleiter des Klienten. Er steht dem Klienten unterstützend zur Seite und lenkt gelegentlich dessen Aufmerksamkeit. Doch der Klient bestimmt letztendlich Richtung und Tiefe des Gesprächs.

Der Gestalttherapeut kann Anregungen geben, eigene Assoziationen  äußern und persönliche Erfahrungen einbringen.

Situationsbezogen werden dem Klienten auch Wahrnehmungsübungen, Rollenspiel oder die Arbeit mit Farbe oder Ton angeboten. Der Klient entscheidet, ob er das Angebot annehmen will.

 

 

Achtsamkeitstraining

Die Gestalttherapie distanziert sich von der Unterscheidung zwischen ‚gesund’ und ‚krankhaft’: Jedes Verhalten und Erleben ist irgendwann die beste Anpassung des Menschen an eine bestimmte Lebenssituation gewesen.

 In der Therapie geht es nun darum, sich dessen bewusst zu werden, und zu erkennen, wenn sich die Umstände geändert haben.

So wird es möglich, sich von automatisierten Reaktionsmustern zu lösen und freier und flexibler im Erleben und Handeln zu werden.

Beratung

Im Beratungsprozess erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam Handlungsalternativen, Lösungsansätze und neue Perspektiven. Ich sehe mich als Resonanzkörper Ihrer Situation, ermögliche Ihnen einen neuen Blick auf die Dinge, gebe Anregungen und unterstütze Sie dabei, Ihren persönlichen Weg zu entdecken und zu beschreiten.

Begleitung

In schwierigen Lebenssituationen ist es erleichternd, nicht allein zu sein. Es ist oft hilfreich, das, was einen bewegt und belastet, zu teilen. Ich bin mit Anteilnahme bei Ihnen, stütze Sie durch meine Präsenz und helfe Ihnen Ihre Ressourcen zu finden und zu nutzen.


Therapie

In vielen Dingen machen wir uns das Leben selbst schwer:

Das können überhöhte Selbstansprüche sein, die uns unzufrieden machen mit dem, was wir sind und was wir leisten und uns beständig zu höherer Leistung und mehr Perfektion antreiben.

Das können automatisierte Verhaltensmuster sein, die uns immer wieder in unangenehme Konfliktsituationen bringen oder uns in Beziehungen scheitern lassen.

Das können Ängste sein, die uns daran hindern unsere Bedürfnisse zu äußern oder Dinge anzupacken, die wir gerne anpacken würden.

Das kann unsere Wahrnehmung sein, die uns nur alles Dunkle und Düstere spiegelt und uns die farbenfrohen und lebendigen Seiten des Lebens vorenthält.

In der Therapie geht es darum, die Stolpersteine, die wir uns selbst in den Weg legen, zu erkennen. Für das Selbstverständnis ist es sinnvoll, herauszufinden, wo solche Stolpersteine in der persönlichen Lebensgeschichte ihren Ursprung haben.

Ziel der Therapie ist es, sich von automatisierten Wahrnehmungs-, Verhaltens- und Reaktionsmustern zu emanzipieren um das eigene Leben selbstbestimmter und freier gestalten zu können.